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Foto: Hanser Verlag
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Erste Erde

Der wort- und stimmgewaltige Schriftsteller Raoul Schrott eröffnet morgen das neue Ausstellungsjahr in der Festung Franzensfeste.
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Zur Wiedereröffnung der Festung nach der Winterpause liest der österreichische Autor Raoul Schrott im Rahmen der Ausstellung Grenzgänge: Julia Bornefeld & Michael Fliri aus seinem 800 Seiten umfassenden Werk Erste Erde. Epos

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Grenzen und Grenzerfahrungen sind das große Thema, das die beiden Künstler Julia Bornefeld und Michael Fliri in der Franzensfeste mit Arbeiten auf Leinwand, Fotografien, Videoinstallationen und Skulpturen, untersuchen. / Foto: Festung Franzensfeste

Mit der Lesung Raoul Schrotts aus seinem Erste Erde. Epos soll an diese Narrative und Phänomene der beiden Künstler angeknüpft werden. Erste Erde. Epos ist der Versuch eines zeitgenössischen Epos über die humane Tragweite des Wissens über die Welt. In wechselnden poetischen Formen versammelt der Autor wissenschaftliche Erkenntnisse und erkundet die epische Dimension der Naturgeschichte – vom Urknall, über die Entstehung der Erde, hin zur biologischen Evolution.

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Rückkehr nach 10 Jahren: 2009 war Raoul Schrott im Rahmen der Veranstaltung "40 Jahre Brixner Rede" in der Festung Franzensfeste zu Gast / Foto: Salto.bz

Physik, Geologie und Biologie, das Wissen über die Entstehung der Alpen, oder das Leben der Schwämme ist in die Erzählungen einzelner Figuren und ihrer Lebensgeschichten eingebettet und wird dadurch anschaulich. Mit Poesie macht Raoul Schrott erfahrbar, wovon die Wissenschaft in abstrakter Terminologie redet.

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Erste Erde. Epos ist eine 800 Seiten starke enzyklopädische Annäherung an den Menschen und seinen Platz in der Welt. 

Die Lesung am Donnerstag 14. März wird im Pulvermagazin der Festung Franzensfeste abgehalten und beginnt - bei freiem Eintritt - um 19.30 Uhr. Es moderiert die Kulturjournalistin Marion Oberhofer. 
 

Raoul Schrott, geboren 1964, ist Reisender, Forschender und Dichter. Viele Leser kennen seine Romane und Gedichte, seine großen Übersetzungen des Gilgamesch-Epos und der Ilias, seine Essays und Debatten mit anderen Dichtern und Wissenschaftlern.
Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. Neben Erste Erde. Epos (2016) erschien zuletzt der Gedichtband Die Kunst an nichts zu glauben (2015), der Essayband Politiken & Ideen (2018) und eine Übersetzung aus dem Französischen: Martin Schneitewind, An den Mauern des Paradieses. Roman (2019). Raoul Schrott lebt in Vorarlberg. 

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Raoul Schrott / Foto: Peter-Andreas Hassiepen

 

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